Das gap-Fassadenpanel nutzt den unterschiedlichen Sonnenstand von Sommer und Winter. Im Winter wird die tiefstehende Wintersonne genutzt, um zusätzliche Energie für das Gebäude aufzunehmen.

Einbaubeispiel des gap-FassadenpanelDie Solarwabe ist in eine umlaufende Rahmenkonstruktion integriert. Die Außenschicht bildet eine Verglasung aus ESG. Zwischen Solarwabe und Verglasung befindet sich ein leicht belüfteter Luftspalt. Die Paneelrückwand ist mit Holzrippen ausgesteift. Zwischen den Aussteifungsrippen wird die Ausgleichsdämmung eingebracht.
Tiefstehende Wintersonne dringt in die Solarwabe ein und erwärmt diese.
Es entsteht eine warme Zone in der Außenwand, die den Wärmestrom von innen nach außen stoppt bzw. reduziert.
Im Sommer verschattet sich die Struktur der Solarwaben selbst. Es sind keine zusätzlichen Abschattungssysteme nötig.
Einsatzbereiche im Neubau und bei der Sanierung. Im Holz- und Massivbau einsetzbar.

Funktionsprinzip des gap-Fassadenpanels
bei Holzrahmenkonstruktion mit 180 mm Zellulosedämmung und 50 mm Solarwabe
mit Verglasung:
statischer U-Wert:
effektive U-Werte: